Eikon - Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst
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EIKON #57


EIKON #57

Künstler | Roger Ballen | H.H. Capor | Gerlinde Miesenböck | Chi Peng |

Autoren | Ulrike Münter | Robert Fleck | Elisabeth Voggeneder | Martin Hochleitner | Carl Aigner | Ruth Horak | Ursula Hentschläger | Peter Kunitzky | Roswitha Salzberger | Franziska Leeb | Florian Halm | Andrea Winklbauer | Rosemarie Burgstaller | Johanna Hofleitner | Manisha Jothady | Gabriele Hofer | Kate Mondloch | Ursula Philadelphy | Margit Zuckriegl | Kerstin Stremmel

 

 

Sprachen | Deutsch / Englisch
Format | 210 x 280 mm
ISBN | 978-3-902250-28-5
96 Seiten

Preis: € 14,00 (inkl. 10% USt)

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Inhalt

Artist Pages 

Chi Peng
Narrative Fotografie
Ulrike Münter

Roger Ballen
Schattenkabinett
Robert Fleck

H. H. Capor
Hauchzarte Schleier: Gewalt der Verhüllung
Elisabeth Voggeneder

Gerlinde Miesenböck
"Subjektive Fotografie"
Martin Hochleitner

ECB Annual Photography Award 2006
Carl Aigner

Forum

Collage: Aneignung
Ruth Horak

Fotografie konkret: 16. Gmundner Symposion für aktuelle Kunst
Ruth Horak

In memoriam ZELKO WIENER
Ursula Hentschläger

60 Jahre Magnum: Filmreihe "Magnum in Motion"
Peter Kunitzky

 

Kunstmarkt


Paris Photo 2006
Roswitha Salzberger

Die Zeit sammeln, in der man lebt
Ein Gespräch mit Enrique Ordonez (DFOTO)
Franziska Leeb

 

Ausstellungsbesprechungen

Ex Sampling. Collage/Montage in der Fotografie
Andrea Winklbauer

Crossover III: Fotografie – Medienkunst
Rosemarie Burgstaller

Andrea Witzmann: I Can Get No
Manisha Jothady

Das Revival des Fotogramms
Gabriele Hofer

Günther Selichar: Media Machines
Kate Mondloch

Artur Nikodem – Fotografien von 1916–1930
Ursula Philadelphy

Bernd & Hilla Becher: Zeche Concordia
Gabriele Hofer

Rezensionen

...und dann bleiben sie einfach stehen: Bernhard Fuchs
Margit Zuckriegl

My Yazd. Wer schaut?
Andrea Winklbauer

Hellen van Meene: New Work
Kerstin Stremmel

Jerry Spagnoli. Daguerreotypes 1995-2004
Roswitha Salzberger

Editorial

Kamera los!

Kamera los.“
lautete das Motto einer Ausstellung des Rupertinums, die sich bis Februar 2007 dem Phänomen des Fotogramms, der fotografischen Bilderzeugung ohne Kameraobjektiv, widmete.

„Kamera los!“ heißt das Kommando bei unserer Geburtstagsfeier, wenn sich an diesem 15. März – heute also, wo Sie, liebe LeserInnen, diese 57. Ausgabe von EIKON druckfrisch in Händen halten – Fotoliebhaber aus allen Himmelsrichtungen versammeln, um darüber ins Bild gesetzt zu werden, was sich in den letzten 15 Jahren, seit Gründung dieser Zeitschrift, auf dem Sektor der Fotografie und Medienkunst in Österreich getan hat (lesen Sie dazu unsere Jubiläumsnummer 56); aber gleichzeitig natürlich auch, um die seltene Gelegenheit wahrzunehmen, eine der drei weltweit letzten großen Polaroid-Kameras zu erleben, die, exklusiv für EIKON an diesem einen Tage von Prag nach Wien bestellt, im Museumsquartier Station macht und dem Kommando folgend während des Abends zum Einsatz gelangt. Prominente aus Kunst und Kultur lassen mit dieser einzigartigen Kamera in einem spektakulären Setting ein Bild von sich machen. Die folgende Versteigerung bietet die Möglichkeit, diese überdimensionalen Fotos zu erwerben, deren Reinerlös dem Integrationhaus Wien zugute kommt. Ein Sofort-Bild zur Sofort-Hilfe gewissermaßen.

1947 wurde das erste Sofortbild, das als Polaroid Weltruhm erlangen sollte, der Öffentlichkeit präsentiert. Zu verdanken ist dies einem dreijährigen Mädchen, das sich bei ihrem Vater, dem Physiker Edwin Herbert Land, darüber beschwerte, das Foto, das er von ihr gemacht hatte, nicht sofort sehen zu können. Das Polaroid feiert 2007 seinen 60. Geburtstag, und EIKON wird in diesem Jahr immer wieder seinen Fokus darauf richten.

In dieser Ausgabe geben wir eine kleine Rückschau darauf, was sich während des Monats der Photographie im November 2006 in Wien so abgespielt hat, und für die Sammler unter Ihnen gibt es einen ausführlichen Bericht zur Paris Photo, die ebenfalls im November 2006 – mit EIKON an Bord – zum zehnten Mal im Caroussel du Louvre veranstaltet wurde.

Über die europäischen Grenzen hinaus bewegen wir uns bei den Artist Pages. CHI PENG ist einer der Shooting Stars unter den chinesischen Künstlern. Seine oft meterlangen friesartigen Arbeiten sind Gratwanderungen zwischen Fiktion und Transzendenz. In seiner neuesten, noch unvollendeten Serie „Journey to the West“ zieht er unseren Blick in seinen Bann, er nimmt ihn regelrecht in Besitz, und wie in Trance weiß man diese Reise nicht mehr zu beenden. ROGER BALLEN vermag durch ganz andere Mittel über den Wirklichkeitsbegriff hinauszuführen. In lyrischen Schwarzweiß-Kompositionen gelingt es ihm, ein noch größeres Farbspektrum zu zeigen, als es die Farbfotografie imstande wäre. Die Hamburger Deichtorhallen widmen dem amerikanisch-südafrikanischen Künstler von Mai bis August eine umfassende Personale, ihr Direktor, Robert Fleck, verfasste exklusiv für EIKON ein Portrait.

H. H. CAPORs jüngste Arbeit schildert die „Befreiung“ einer jungen, muslimischen Frau aus den Zwängen ihrer Religion. Die Fotografien sind spektakulär und hochaktuell, dokumentieren sie doch auf einfühlsame Art einen langen inneren Prozess, der erst durch die äußere Aktion Realität wird.

Zurück nach Österreich: „Austria today“! So tönte der Aufruf der Europäischen Zentralbank, die 2006 bereits zum 3. Mal ihren ECB-Award vergab. Österreichische FotografInnen wurden aufgefordert, Fotografien, die ihre Heimat thematisieren, einzureichen. Der erste Preis ging an GERLINDE MIESENBÖCK, deren Arbeit zum ersten Mal in umfangreichem Rahmen von Martin Hochleitner hier in EIKON vorgestellt wird. Rang zwei belegte Tatiana Lecomte, ihre Arbeit stellen wir dann im Juni vor, und der Dritte, Paul Kranzler, erhielt bereits in EIKON # 53 einen Hauptbeitrag. Finden Sie einen Überblick aller zehn Preisträger, deren individueller Präsentation das WestLicht einen idealen Ausstellungsraum gab, in diesem EIKON.

Und nun tauchen Sie ein und lassen Sie Ihre innere Kamera (nicht) los!

Das wünscht Ihnen Ihr EIKON-Team
mit Elisabeth M. Gottfried

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